King  Arthur

King Arthur

 

30x40,  Öl auf Malkarton,  2025

Ölgemälde von Ekkehardt Erler, Signatur EE25

im Bestand

Wer sich der Küste von Cornwall nähert, spürt augenblicklich, dass dieser Boden von Geschichten durchtränkt ist. Mit dem Werk King Arthur wird das erste Kapitel des Buches mit einem Paukenschlag eröffnet, der den Betrachter direkt in die Urzelle der britischen Mythologie katapultiert. Tintagel, jene windgepeitschte Festung auf den schroffen Schieferklippen, ist der Ort, an dem die Grenze zwischen Historie und Poesie fließend verschwimmt.

Die Komposition nutzt die Architektur als Portal der Zeit. Der mächtige, leuchtende Spitzbogen fungiert nicht nur als formaler Rahmen, sondern als metaphysische Schwelle. Er trennt uns von der alltäglichen Welt und fokussiert das Auge auf die Initiation des Aufbruchs.

Die Rückenansicht der Gestalt lädt den Betrachter ein, selbst in diese Rolle zu schlüpfen – gemeinsam mit dem treuen Pferd den Blick den steilen Klippenpfad hinauf zu lenken, wo die Ruinen der Vergangenheit im arktisch-atlantischen Wind auf dem Hügel thronen. Es ist ein Bild, das die tiefe Sehnsucht nach dem Heroischen und Zeitlosen in uns weckt.